Eine Kapelle ist ein kleiner Raum, in dem alles aus der Nähe gesehen wird. Ein Bild auf Leinwand altert dort schnell; ein Mosaik wirkt umgekehrt – je näher man steht, desto mehr gibt es zu sehen. Wir gestalten Pfarr-, Friedhofs-, Krankenhaus-, Kloster-, Seminar- und Wegkapellen: die Wand hinter dem Altar, die Altarnische, das Antependium, ein Ornamentband und den Boden. Das Ganze entwerfen wir als eine Komposition und nicht als Sammlung einzelner Teile.



In der Kirche konkurriert ein Mosaik mit der Entfernung, in der Kapelle mit der Nähe. Aus zwei Metern ist jeder Stein sichtbar, also muss die Zeichnung ruhiger und die Textur vielfältiger sein. Deshalb verwenden wir in Kapellen kleinere Steine, weniger harte Kontraste und mehr Materialien mit unterschiedlicher Oberfläche: mattes Glas neben irisierendem, Marmor neben Smalte. Die Fläche lebt dann bei jeder Kopfbewegung.
Der häufigste Auftrag ist die Wand hinter dem Altar. Statt ein Bild an eine leere Wand zu hängen, bauen wir eine Komposition über die volle Breite: ein zentrales Bild, einen Grund aus Goldsmalte oder Blau, einen Ornamentrahmen und ein Band unter der Mensa. Eine solche Arbeit ordnet den ganzen Raum – die Kapelle wirkt nicht mehr wie ein umgenutzter Raum, sondern wie ein gestalteter Ort.
Kapellen sind oft dunkel: ein Fenster, häufig seitlich, und abends Kunstlicht. Goldsmalte und irisierendes Glas wirken unter solchen Bedingungen besser als Farbe, weil sie das vorhandene Licht zurückwerfen. Beim Entwurf fragen wir, von welcher Seite das Tageslicht einfällt und wo die Leuchten sitzen – davon hängt der Winkel ab, in dem wir das Gold setzen.

Eine Friedhofskapelle braucht Materialien, die Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen vertragen, denn solche Räume werden selten geheizt. Eine Krankenhauskapelle verlangt ruhige, klar lesbare Kompositionen ohne übermäßiges Detail – Menschen kommen dort in schweren Stunden hin. Kloster- und Seminarkapellen übernehmen meist die Anrufung der Gemeinschaft und ihre Symbolik. Eine Wegkapelle braucht frost- und UV-festes Material und eine Montage, die das Mauerwerk nicht berührt.


Ein Mosaik kostet 4 000 bis 15 000 PLN pro m². Der Vorteil einer Kapelle ist die kleine Fläche: der ganze Raum liegt oft in Reichweite einer einzigen Stifterfamilie oder einer Pfarrgruppe – neben dem Mosaik können wir eine Tafel mit der Intention anbringen. Die Arbeit lässt sich auch in Etappen teilen: zuerst die Altarwand, dann Antependium und Ornament.
Ein Mosaik kostet 4 000 bis 15 000 PLN pro m². In der Kapelle zählt die Fläche: eine Altarwand von 150 × 250 cm sind etwa 3,7 m². Eine genaue Schätzung erstellen wir kostenlos, sobald uns die Maße des Raums und einige Fotos vorliegen.
Beides. Wir können nur das Bild über der Mensa fertigen oder alles: Wand, Antependium, Ornamentband und Boden. Bei einem vollständigen Raum entwerfen wir alles als eine Komposition, sodass die Teile auch dann zusammenpassen, wenn sie Jahre auseinander ausgeführt werden.
Ja. Glas, Smalte und Naturstein reagieren nicht wie Leinwand oder Holz auf Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. In solchen Räumen achten wir besonders auf die Untergrundvorbereitung und wählen einen frostfesten Mörtel.
Das hängt von der Fläche ab. Eine einzelne Wand von etwa 100 × 300 cm dauert 1,5–3 Monate einschließlich Montage. Einen vollständigen Raum teilen wir meist in Etappen und stimmen den Zeitplan mit der Pfarrei oder der Gemeinschaft ab.
Nein. Das Mosaik wird auf einem starren Träger gesetzt und ohne Eingriff in die Mauerkonstruktion an der Wand befestigt. In denkmalgeschützten Gebäuden stimmen wir die Befestigung mit der Denkmalpflege ab.
Ja. Denkmalgeschützte Kapellen können Restaurierungszuschüsse beantragen. Wir erstellen Kostenvoranschlag und technische Beschreibung in der von den Anträgen geforderten Form.
Senden Sie Fotos des Innenraums und die Wandmaße – wir erstellen eine kostenlose Schätzung. Entwurf und Visualisierung in Ihrem Raum fertigen wir auf Wunsch als kostenpflichtige Zusatzleistung.
oder rufen Sie an: +48 731 227 803 · WhatsApp